Biennale Venedig 5. – 8. November 2024

Unvergesslich, die Reise zur Biennale nach Venedig. Einige fuhren mit dem Auto, andere mit dem Zug – allerdings letztere nur bis Innsbruck, denn, die italienische Bahn beliebte zu streiken. Perfekte Busse fuhren uns bis Verona und da endete die Tour vorerst:  alle Züge cancelled. Auf den Schreck nahmen wir erstmal Kaffee, Eis und Kuchen zu uns, bis uns die Idee kam, mit einem Großraumtaxi weiterzufahren. Susanne verhandelte den Preis und so kamen wir in den Genuss, per Taxi zur Piazzale Roma zu gelangen. Per Vaporetto erreichten wir glücklich am Abend unser Hotel: Domus Ciliota, Nähe S. Stefano (Haltestelle S. Angelo oder Accademia).

Susanne Palme-Waldemer hatte uns ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, die Touren professionell geführt und uns kompetent durch die beiden Tage voller unvergesslicher Eindrücke geleitet:

Tag 1 (Mittwoch)
▪ Fondazione Prada „Monte di Pièta“ von Christoph Büchel im historischen Palazzo Ca’ Corner della Regina.
▪ Biennale/Treffen Giardini: Besuch der Pavillons von Deutschland (Erzan Mondtag „Gastarbeiter“ + Jael Batana „Erlösungsfantasien –Jüdische Mystik“), Japan (Yuko Mohri „Compose“) , USA (Jeffrey Gibson „the space in which to place me“), Österreich (Anna Jermolaeva „Blumen der Revolution“ + Ukrainerinnen „Schwanensee“ + „Telefonzellen“ …)
▪ Sonderausstellung neben den Giardini: Wilhelm Kentridge „Self-Portrait as a Coffee- Pot“, animierte Filme aus seinem Lebenswerk und Zeichnungen
▪ Bestens gespeist in der Antica Osteria da Gino, Nähe Giardini

Tag 2 (Donnerstag)
Biennale/Treffen Arsenale: Dieser Tag war der umfänglichen Ausstellung in den Arsenalen gewidmet und der spätere Nachmittag zur freien Verfügung, ein gemeinsames Abendessen aber noch in einem Lokal in der Nähe unseres Hotels eingeplant.

Tag 3 (Freitag)
Der Aufbruch zum Bahnhof gestaltete sich wieder spannend, da dieses Mal die Vaporetti wegen Streik nicht fuhren. Das hatte allerdings den Vorteil, dass wir „Commissario Brunetti“-mäßig mit einem Wassertaxi zum Bahnhof düsten. Der Zug fuhr uns dann problemlos ohne Zwischenfall nach München zurück.

Reiseplanung und Organisation: Monica van Lutterveld
Tourplanung Biennale, Vorbereitung und Führung: Susanne Palme-Waldemer